Standortspezifisches Schulprofil



Die Berufsschule METALLTECHNIK, GLASBAUTECHNIK und TECHNISCHE ZEICHNER (BS MGT) ist mit drei weiteren Schulen im 1.Zentralberufsschulgebäude, 1060 Wien, Mollardgasse 87, untergebracht. Die Schule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar (U4, U6, Straßenbahnlinien 6 und 18, Autobuslinie 57A). Ein moderner Verwaltungsbereich und eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Pausenhof, Schulbuffet, Lehrlingsbücherei, Kommunikationszentrum sowie der schulärztliche Dienst stehen zur Verfügung.

Der Unterricht ist den Lehrberufen Metalltechnik (Modullehrberuf), Metallbearbeiter/in, Technische Zeichner/in, Prozesstechnik  und Glasbautechnik im Jahresunterricht organisiert. Auf Wunsch der Wirtschaft wird im Lehrberuf Glasbautechnik auch ein Lehrgang geführt.

Aufgrund der Schulautonomie und pädagogischen Überlegungen folgend werden überwiegend Klassen mit maximal 18 Schüler/innen geführt.

 

Lehrkörper

Engagierte und erfahrene Lehrerinnen und Lehrer und führen die uns anvertrauten jungen Menschen zum angestrebten Ziel.

Viele unserer Lehrer haben Zusatzqualifikationen (Sprachen, psychologische Ausbildung, neueste Technologien) und halten engen Kontakt zur Wirtschaft. Die Weiterbildung hat auf allen Ebenen (Pädagogik, Technologien, Sprachen) einen hohen Stellenwert. Sie wird durch permanente schulinterne Lehrerfortbildungen z.B. CAD, Pneumatik, Elektropneumatik, u.v.m. ergänzt.

 

Schülerpopulation

An der Berufsschule METALLTECHNIK, GLASBAUTECHNIK und TECHNISCHE ZEICHNER werden im SJ 17/18 etwa 660 Lehrlinge in 8 Lehrberufen unterrichtet.

Die Unterschiede in der Vorbildung und Begabungsbreite unserer Schülerinnen und Schüler sind groß.

Die Neuzugänge in den 1. Klassen setzen sich aus etwa 50% Abgängen der Polytechnischen Schule bzw. Hauptschule, 15% Umsteigern aus BMHS und AHS, und 20 bis 25% Schülerinnen und Schülern mit einem unvollständigen Abschluss der allgemeinen Schulpflicht, zusammen.

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Muttersprache beträgt um die 50% wobei viele von ihnen einen mehr oder weniger vollständigen Schulbesuch in Österreich aufzuweisen haben und zum Teil bereits in Österreich geboren wurden oder die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.

Besonders die Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Integrativen Berufsausbildung und nach dem Berufsausbildungsgesetz §30 eingeschult werden, sind erfahrungsgemäß besonders zu fördern.

Zwei speziell ausgebildete Beratungslehrer unterstützen diese Lehrlinge in besonders enger Kooperation mit der "Schulpsychologischen Beratungsstelle" und stehen den Berufsschülerinnen und Berufsschülern, Eltern und Ausbildungsbetrieben zur Verfügung.

 

Technischer Standard

Bedingt durch die Vielfalt der Berufe und auf Grund des rasanten technologischen Fortschrittes wird in gutem Zusammenwirken mit dem Schulerhalter permanent an der Weiterentwicklung und Modernisierung des Maschinenparks der einzelnen Abteilungen und an der Neuausstattung unserer Labors gearbeitet. Dabei wird im Rahmen des Lehrplanes Ausgewogenheit zwischen traditioneller Ausbildung und High-Tech-Angeboten angestrebt.

 

Kontakte der Schule

Die Schule ist bemüht sich als Dienstleistungsunternehmen zu positionieren und steht in ständigem Kontakt zu den Innungen, Fachausschüssen und der Lehrlingsstelle, darüber hinaus natürlich zu den ausbildenden Betrieben. Anregungen seitens der Wirtschaft und Ausbildungsbetriebe werden diskutiert und im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt. In der erweiterten Schulgemeinschaft werden mit Ausbildungsverantwortlichen der Lehrbetriebe, Innungsfunktionären, Fachausschussmitgliedern, Gewerkschaften und Lehrer- bzw. Schülervertretern wesentliche schulische Belange erörtert.

 

Ausbildung

Für die Grundlagenausbildung steht mit der Werkhalle und deren Unterteilungen Schmiede, Gasschmelzschweißen, Elektro- und. Schutzgasschweißen, Plasmaschneiden, dem Profilbearbeitungsraum, der Blechbearbeitung und der Kombiabteilung Fräsen-Drehen plus Peripherie für die Praxisausbildung eine sehr flexible Einrichtung und darüber hinaus eine sehr gut ausgestattete Dreherei und Fräserei zur Verfügung. Ein modernes Mess- und Prüflabor und ein sehr gut ausgestattetes Werkstoffprüflabor, ein 3D- Drucker, drei Steuerungstechniklabors (Pneumatik, Elektropneumatik und SPS) sowie mehrere CAD und CNC bzw. CAM Labors entsprechen dem hohen Standard der Technik und schaffen die Möglichkeit die Schülerinnen und Schüler an die Hochtechnologie heranzuführen.

Im Bereich Glas stehen in fünf Glaswerkstätten modernste Einrichtungen, die den Erfordernissen dieses sehr handwerklich ausgerichteten Berufes entsprechen, zur Verfügung.

Die erworbenen Kenntnisse werden im Gegenstand Kompetenzorientiertes Projektpraktikum in Form einer fächerübergreifenden Projektarbeit präsentiert.

Zusätzlich werden in den Lehrberufen der Metalltechnik und Glasbautechnik  zur Vertiefung und Spezialisierung Spezialmodule angeboten.

Außerdem werden die Freigegenstände: Bewegung und Sport und Englisch, sowie die Unverbindliche Übungen: Angewandte Informatik, Medientraining, Demokratiewerkstatt und Unternehmerisches Denken und Handeln angeboten.

Die Einrichtungen des Wiener Bildungsnetzes werden von unseren jungen Menschen gerne angenommen. Fremdsprachenprogramme, Microsoft Excel für Rechnungswesen, Microsoft PowerPoint für Politische Bildung, Microsoft Word für Deutsch und Kommunikation, die Arbeit im Internet, computerunterstütztes Zeichnen und Angewandte Informatik sollen hier stellvertretend angeführt sein.

 

Weitere Aktivitäten

Die Schule spannt den Bogen ihres Angebotes von fundierter handwerklicher Ausbildung über die Einführung neuester Technologien bis zur Erziehung zu mündigen Staatsbürgern. Dazu sollen einige Projekte erwähnt werden:

Es werden auch Fachseminare für den Glas- und den Metallbereich, Meisterkurse, sowie Vorbereitungskurse zur Lehrabschlussprüfung und bei Bedarf Förderkurse in verschiedenen Unterrichtsgegenständen abgehalten.

Bei Interesse für die Berufsreifeprüfung und für aktiv Studierende stehen pädagogische Betreuer zur Verfügung.
Im Schuljahr 17/18 ist eine Zusammenarbeit mit der Berufsschule für Einzelhandel unter dem Titel „Entrepreneurship“ geplant. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler unterstützt, ihre Potentiale zu entfalten und zu lernen, wie sie selbstbestimmt denken und handeln.